Wissenschaftliche Leitung

Alexandra Mastroyiannakis – Marine

Herkunft und Studium

Alexandra Mastrogiannakis-Marinī wurde in Thymiana, Chios, geboren und lebt und arbeitet heute in Kyparissia, wo sie ihre wissenschaftliche und berufliche Laufbahn mit ihrem Beitrag im Bereich der medizinischen Diagnostik verbunden hat. Sie studierte an der Medizinischen Fakultät der Universität Athen und legte damit früh den Grundstein für eine lange wissenschaftliche Laufbahn mit Schwerpunkt Mikrobiologie und Biopathologie.

Die ersten beruflichen Schritte


Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie als Landärztin in Pyrgi auf Chios und anschließend im Krankenhaus Chios, wo sie wertvolle Erfahrungen in der klinischen Medizin sammelte und einen direkten Einblick in die täglichen Bedürfnisse der Patienten erhielt. Dieser erste berufliche Werdegang war ein wichtiger Meilenstein in der Gestaltung ihres wissenschaftlichen Weges, stärkte ihre Kenntnisse, ihr klinisches Urteilsvermögen und ihre Hingabe an eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung.

Spezialisierung und wissenschaftliche Ausbildung

Sie absolvierte ihre Facharztausbildung in Mikrobiologie – Biopathologie am Kinderkrankenhaus «Agia Sofia» in Athen unter der international anerkannten Mikrobiologie-Professorin Antigoni Arseni. Während ihrer Facharztausbildung wurde sie in Fächern wie Hämatologie, Biochemie, Mikrobiologie und Immunologie ausgebildet, wobei sie sich besonders mit Hämatologie befasste, mit Schwerpunkt auf Leukämie und Hämoglobinopathien, unter der Aufsicht des verstorbenen Aris Karakli, damaliger Leiter des Hämatologischen Labors und der Blutspende am Kinderkrankenhaus «Agia Sofia».

Forschungsprojekt

Von Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn an beteiligte sie sich aktiv an der Forschungsarbeit des Labors des Kinderkrankenhauses «Agia Sophia». Während ihrer Facharztausbildung erstellte sie die Arbeiten «Wimpernfärbung bei Pseudomonaden» und «Acinetobacter calcoaceticus als Ursache für Sepsis bei Neugeborenen» (A. Mastrogiannakis, E. Malamou, A. Arseni), die 1985 auf dem Panhellenischen Ärztekongress in Athen vorgestellt wurde. Sie beteiligte sich auch an der Forschungsarbeit «Mykoplasmen als Ursache für Sterilität bei Männern» unter der Aufsicht der Infektiologin und Professorin für Pathologie der Universität Athen, Frau Yamarelli.

Publikationen und wissenschaftliche Aktivität

Sie hat wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht und aktiv an zahlreichen Konferenzen und Seminaren ihres Fachgebiets teilgenommen, wodurch sie durchweg eine lebendige und bedeutende Präsenz in der wissenschaftlichen Gemeinschaft aufrechterhalten hat. Gleichzeitig nimmt sie regelmäßig an Schulungen und wissenschaftlichen Veranstaltungen teil, die von der Mikrobiologischen Gesellschaft organisiert werden, und bleibt so stets mit den Entwicklungen der modernen Labormedizin verbunden.

Kollaborationen und wissenschaftliche Präsenz

Sie arbeitet mit dem Lehrstuhl für Mikrobiologie der Universität Athen im Rahmen des WHONET-Programms zur Untersuchung der Antibiotikaresistenzen von Mikroorganismen in der Gemeinschaft zusammen und nimmt am ATLAS-Programm teil, dem zentralen Unterstützungssystem für die praktische Ausbildung von Studierenden aller Hochschulen des Landes. Sie ist Mitglied der Immunologischen Gesellschaft und Gründungsmitglied des Genossenschaftsverbandes der Labormedizinärzte MEDISYN und beteiligt sich aktiv an breiteren wissenschaftlichen und sozialen Initiativen.

Von 1985 bis heute

Seit 1985 bietet sie ununterbrochen ihre Dienste als Mikrobiologin – Pathologin im Landkreis Messenien, insbesondere in der Provinz Trifylia, an. Heute verfügt sie über ein voll ausgestattetes Labormilieu in Kyparissia, mit modernen Geräten und Analysatoren, ergänzt durch Mikrobiologen – Pathologen, einen Biologen, spezialisiertes paramedizinisches Personal, Krankenschwestern und Sekretariatsunterstützung, und dient weiterhin mit demselben Engagement dem Menschen und der Gesundheit.